Ein „Dachbodenfund“, der sich als kunsthistorische und lokalgeschichtliche Kostbarkeit herausgestellt hat, beinhaltet für Pfarrer Michael Witti auch eine große und aktuellen Glaubensaussage. Er erzählt davon in seiner Predigt am:
- Sa, 11.07., 17:00 Uhr, in Feichten – Festhalle (Angerstraße, ca. 200 Meter nach der Kirche) – anschl. Pfarrfest (ab 13:00 Uhr bereits „Dorf-Olympiade“)
Er feiert auch die Gottesdienste am:
- So, 12.07., 10:00 Uhr, in Heiligkreuz – Predigt: Diakon Benjamin Bößenroth
- So, 12.07., 11:30 Uhr, in Feichten – Predigt: Diakon Benjamin Bößenroth – live im Regionalfernsehen Oberbayern (rfo) und hier
Pfarrvikar P. George Mampally feiert die Gottesdienste am:
- So, 12.07., 8:30 Uhr, in Hart
- So, 12.07., 10:00 Uhr, in Wald
Zur Vesper am Sonntag um 17:30 Uhr in der Feichtener Pfarr- und Wallfahrtskirche lädt wieder Diakon Günther Jäger herzlich ein.
Pfarrverband Feichten die Pfarreien Feichten an der Alz, Hart an der Alz, Heiligkreuz und Wald
Sehr verehrter Herr Pfarrer!
Ich habe die Videos auf Instagram über den Dachbodenfund (Messbuch) gesehen und bin empört! Ich finde es überaus schade, dass so wertvolle Kunst und Zeugnisse der Kirchengeschichte auseinandergenommen und zerstört werden, nur damit ein modernes Evangeliar altehrwürdig wirken soll! Zudem finde ich es unerhört, wie über das wundervolle Buch gesprochen wird, als wäre es wertlos. Meiner Meinung nach sollte das Buch in einem Museum ausgestellt werden.
Sehr geehrter Herr Dr. Stallhuber,
Ihrer Empörung liegt ein Missverständnis zugrunde. Die wertvollen und der fachgerechten Restaurierung zugedachten Silberbeschläge stammen aus dem 17. Jahrhundert. Sie sollen nun von Meisterhand und unter Rücksprache mit dem Kunstreferat in ihren ursprünglichen Zustand versetzt und weiterverwendet werden. Das ursprüngliche Buch aus dieser Zeit ist – leider – nicht erhalten. Man hat wohl irgendwann im späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert diese alten Beschläge einfach auf ein damals verwendetes Messbuch übertragen. Auf diesem „neuen“ Buch wurden sie nun gefunden. Dieses Buch passt weder von den Dimensionen noch von der unterlegten Farbprägung zu den ursprünglichen und wertvollen Beschlägen und vor allem hat dieses Buch – nach Aussagen des Kunstreferates – keinerlei bibliophilen Wert, da es in sehr großer Auflage gedruckt wurde und noch zigfach in diversen Sakristeien herumliegt.
Alles geschieht hier immer mit der ausgewiesenen Expertise der Kunstexperten und wird entsprechend dokumentiert. Von deren Seite kam auch schon vor längerem der Vorschlag, die wertvollen Beschläge auf einen kunsthandwerklich hochwertigen Ledereinband zu übertragen, um somit weitestgehend den ursprünglichen Eindruck wiederherzustellen. So kann diese wertvolle Stiftung nach vielen Jahrzehnten auf dem Dachboden auch wieder ihrer ursprünglichen Verwendung zugeführt werden.
Wenn Sie sich als offenbar fachlich interessierter und versierter Mensch am Erhalt dieses heimatgeschichtlichen Kulturgutes beteiligen möchten, würde das die gesamte Pfarrgemeinde sehr freuen.