
Die Schwierigkeit des Fußballspiels wurde um den „Blindfaktor“ bei dem Gauditurnier erhöht. Verklebte Schwimmbrillen machten es den Teilnehmern unmöglich sich auf dem Spielfeld in der Größe von acht Strohquadern Länge und sechs in der Breite mit einem Torauslass zu orientieren. Hilfestellung gaben die zahlreichen Fans, die am Bandenrand ihren Favoriten die Richtung wiesen. „Links“,“Rechts“, „Vor“, „Zurück“, „Geradeaus“, „zu mia her“ und „Schiaß“ waren die Kommandos, die quer über das Spielfeld den Mannschaften mit je zwei Spielern zugerufen wurden.
Ein ums andere Mal kam dabei die Bande ins Wackeln und hielt der motivierten Spielweise der Heiligkreuzer nicht immer stand.

Schwer dagegen taten sich die „Viehfaggedreiba“ mit Michael Pyrcherer, Felix Grafetstetter, Johannes Schwan
Hoch im Kurs standen auch die „Fuizleis“ mit Martin Planthaler, Ludwig Kaltenhauser, Alois Huber und Christian Niedernhuber. Mit erreichten 14 Punkten verfehlten sie den Sieg knapp und landeten auf Platz zwei.
Den Bronzeplatz belegten nach engagiertem Spiel und elf Punkten die Mülltonnencrew mit Christian Kellner, Thomas Niedernhuber, Bernhard Wiesmaier und Hans Lex. Besondere Unterstützung hatten die Greenhorns mit Engelbert Stinn, Helmut Gröbner, Georg Kellner und Reiner Holzner mitgebracht. Hier wurde vor allem Helmut Gröbner von seiner Familie lautstark in die richtige Richtung gewiesen. Nur um einen Punkt verfehlten sie den Stockerlplatz und landeten auf Platz vier.
Die „Zwergal“ mit den Spielern Ludwig Schwankner, Richart Schillmeier, Markus Brandl, Florian Grafetstetter, Lukas Brandmayr, Gerhard Wurm, sowie Florian und Christoph Kindsmüller traten in wechselnder Besetzung auf dem in sehr Mitleidenschaft gezogenen Rasen an und konnten zwei ihrer Spiele souverän gewinnen. Sie erreichten acht Punkte und konnten sich auf Platz fünf einreihen.

Die zweite weibliche Mannschaft „KAMPE“ mit Kartin und Maria Planthaler, Anna-Rita Salzeder-Stinn und Salzeder Eva konnten auf männliche Unterstützung von Peter Salzeder zurückgreifen, was jedoch keine Früchte trug. Sie konnten mit zwei gewonnenen Matches sechs Punkte erspielen und belegten damit Platz sieben.
Nach einem gelungenen und unfallfreien Nachmittag mit Grillfleisch und Kuchen wurde nur noch eines benötigt: ein gutes Waschmittel.
Text/ Fotos: Limmer
Pfarrverband Feichten die Pfarreien Feichten an der Alz, Hart an der Alz, Heiligkreuz und Wald
