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„O heiliger Sankt Leonhard“ – Senioranfahrt nach Aigen/Inn und Bad Füssing

Gottesdienst am 15. Mai 2014 in der Wallfahrtskirche "St. Leonhard" in Aigen am Inn
Gottesdienst am 15. Mai 2014 in der Wallfahrtskirche „St. Leonhard“ in Aigen am Inn

DSC03887Die Besichtigung der Weihnachtskrippe 2012 im Pfarrhaus Feichten, dabei die Begegnung mit dem Kirchenmaler Ludwig Unterbuchberger aus Aigen am Inn, war ein Wink für die Seniorenleitung, diese Gegend als Fahrt mit einem Bus, anzusteuern. Unser Seelsorger im Pfarrverband Feichten, Pfarrer Michael Witti, hat natürlich den Wallfahrtsgedanken voraus gesetzt und es führte der Weg zuerst zu einer Eucharistiefeier in die Wallfahrtskirche St.Leonhard in Aigen am Inn. Deren Gestaltung Herr Pfarrer Witti, als Lektor Hans-Joachim Fuchs übernahmen und dank den Stimmkräftigen Hart-/Walder Kirchenchormitgliedern, die vor allen dem – Lied zum hl. Leonhard – (Verfasser: Friedrich Dörr) Unterstützung gaben. Beeindruckend der Vers 6: – Gar oft hast du aus Kerkers Nacht – Gefangene ans Licht gebracht – wo Unrecht Menschen eingeengt – die Fesseln ihrer Not gesprengt. Zum Nachdenken, daraufhin die Worte der Predigt, „Das ist mein Leib…“ – Am dunkelsten Ort der Welt (Geschrieben von: Michael Witti – 17. Mai 2014), nachzulesen (https://www.pfarrverband-feichten.de/?p=1693).

Seine Zuständigkeit als großer bayerischer Viehpatron hat St. Leonhard durch ein Missverständnis erhalten. Der Legende nach, wurde einst ein unschuldig verurteilter Mann, auf die Fürsprache Leonhards, von Ketten befreit, an denen man ihn aufgehängt hatte. Die Ketten legte der Erlöste am Grab des Heiligen nieder. Das Volk wollte darin Viehketten erkennen und so wurde er zum Patron der Haustiere. Scharen von Wallfahrern und Schaulustigen zieht alljährig Anfang November der traditionelle Leonhardiritt und die Segnung der Pferde nach Aigen am Inn. Im Wallfahrtskammerl der Kirche ist ein Bestand der eisernen Andenken anzusehen, die am Altar, vor dem Heiligen, abgelegt wurden.

DSC03897„Aigen“ des Passauer Bischofs, denn mit einigen Nachbardörfern war es eine Enklave des Passauers Hochstifts. Das stattliche mehrstöckige Tuffsteingebäude war Verwaltungsstützpunkt des Bischofs von Passau, der Landesherr war. Dieser historische „Zehentstadl“ sorgt heutzutage für das leibliche Wohl seiner Gäste.       Nach kurzer Fahrt war das schmucke Haus des Kirchenmalers erreicht, dessen Vorgarten schon die künstlerischen Hände des Inhabers erahnen ließen. Eintauchen in eine Künstlerwerkstatt, mit Verkaufsraum, das war für Liebhaber der Schnitzkunst und der Vorführung einer –echt Blattvergoldung-, ein Wunschtraum.

DSC03911Die Abwechslungsreich geplante Fahrt setzten wir fort, und besuchten die Katholische Pfarrkirche Heilig Geist in Bad Füssing. Staunend betraten wir diesen Kirchenraum, den Herr Pfarrer Eduard Ertl mit Bauleuten und Künstlern, vor fast 50 Jahren schuf. (Herr Pfarrer Ertl wirkte als Priester in der Pfarrei Hart a.d.Alz. von 1970 bis 1972.) Reichhaltig waren die Erklärungen von Symbolen, nach denen die Taufkapelle, der Altarraum Gestaltung fanden. Im stillen Gebet ließen wir den mächtigen Kirchenraum auf uns wirken.   Die anschließende Fahrt durch Bad Füssing versetzte die Reiseteilnehmer in erstaunen, denn Hotel reihte sich an Hotel und diese wundervolle, so noch nie gesehene Allee, die diese Ortsmitte dDSC03916urchzog.

Nun fehlte noch ein weiterer Reisepunkt, der Erlebnispark Haslinger Hof. Ursprünglich ein Rottaler Vierseithof des „Eder zu Ed“. Anfang der 1970iger Jahre sollte der Hof für die Zukunft fit gemacht werden und ein größerer Schweinestall war geplant. Die Schweinehaltung „verstinke“ den aufstrebenden Kurort Bad Füssing, so die Ablehnung. Inzwischen ist aus dem ursprünglichen Vierseithof ein weithin bekanntes Restaurant mit Erlebnispark geworden. Das „Böllerstüberl“ war für Herrn Pfarrer Michael Witti und seinen Reisegästen reserviert und es war ein ungezwungener Aufenthalt möglich.

Vielen Dank Herr Pfarrer für Ihre Begleitung zu dieser Fahrt für „Leib und Seele“!

Kirchenmaler Ludwig Unterbuchberger (links) mit Pfarrer Michael Witti. Sein Besuch in Feichten gab den Anstoß zu dieser Fahrt.
Kirchenmaler Ludwig Unterbuchberger (links) mit Pfarrer Michael Witti. Sein Besuch in Feichten gab den Anstoß zu dieser Fahrt.

(Text & Bild: S. Fuchs)

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