
„Am Ende der Tage wird es geschehen: Der Berg mit dem Haus des Herrn steht fest gegründet als höchster der Berge; er überragt alle Hügel. Zu ihm strömen die Völker. Viele Nationen machen sich auf den Weg. Sie sagen: Kommt, wir ziehen hinauf zum Berg des Herrn und zum Haus des Gottes Jakobs. Er zeige uns seine Wege, auf seinen Pfaden wollen wir gehen. Denn von Zion kommt die Weisung, aus Jerusalem kommt das Wort des Herrn. Er spricht Recht im Streit vieler Völker, er weist mächtige Nationen zurecht [bis in die Ferne]. Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern und Winzermesser aus ihren Lanzen. Man zieht nicht mehr das Schwert, Volk gegen Volk, und übt nicht mehr für den Krieg. Jeder sitzt unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum und niemand schreckt ihn auf. Ja, der Mund des Herrn der Heere hat gesprochen.“ (Mi 4,1-4)
Nach einer Zeit des Schweigens vor dem ausgesetzten Allerheiligsten traten dann die Gläubigen einzeln an den eucharistischen Herrn heran. Kleine Lichter des Friedens, an der Osterkerze entzündet, stellten sie dort zeichenhaft ab. Sie laden ein, selber zu kleinen Lichtern des Friedens zu werden inmitten einer oft so friedlosen Welt. Nach dem eucharistischen Segen baten Ministranten an den Ausgängen noch um Spenden zugunsten der Aktion der deutschen Bischöfe für verfolgte Christen in Syrien und im Irak, sowie für die salesianischen Mitbrüder unseren Bischofs Stefan Oster, die in Sierra Leone derzeit versuchen, den Menschen im Elend der dortigen Ebola-Epidemie beizustehen. Der Abend war ein starkes Zeichen für eine gelebte Spiritualität des Friedens.
Pfarrverband Feichten die Pfarreien Feichten an der Alz, Hart an der Alz, Heiligkreuz und Wald