


Mit diesen Anregungen ging es dann inhaltlich weiter. Drei Schwerpunkte für die künftige Arbeit im Pfarrverband und in den einzelnen Pfarreien haben sich dabei herauskristallisiert:
„Kreativer Spiritualität Raum geben“: Es sollen verschiedene Gruppen mit verschiedensten liturgischen Feiern das gottesdienstliche Leben bereichern (z. B. Taizè-Gebet, Gesungenes Abendlob, Gestaltete Anbetung, und und und…) Der Spruch „Das war aber bei uns schon immer so“ soll dabei ebenso wenig entmutigen, wie die nicht immer passend vorhandenen Räumlichkeiten. Dafür gilt es bestehende Strukturen zu nutzen und im Verbund mit der Kreativität der Hauptamtlichen auch auf einzelne Gruppen zuzugehen. Die Angebote sollte dabei nicht abgrenzen, sondern immer auch die verschiedenen Generationen spirituell verbinden.
„Die vielen Formen der Armut sehen. – Den Menschen im Blick haben“: Hier sollen die Pfarreien an sich, aber auch die Büros und einzelne für die Menschen ansprechbar sein. Armut in materieller, seelischer oder emotionaler Art soll erkannt werden, um dann auch mögliche Hilfen anzubieten. Das kann schon im Hinweis auf vielfältige Angebote der Caritas und anderer geschehen. Außerhalb des Protokolls könnte in jeder Sitzung kurz angesprochen werden, ob jemand von einer konkreten Notlage vor Ort erfahren hat, bei der man auch als Pfarrei helfen könnte. Oft genügt es wohl schon, das nötige Gespür zu entwickeln und zuzuhören. Ebenso wichtig ist es aber auch zu sehen, was Menschen heute Freude macht und welch vielfältige Talente und Charismen sie haben.
„Chancen des großen Pfarrverbandes“: Auch hier sah eine Arbeitsgruppe großes Potential. So ist es etwa sinnvoll Angebote der Erwachsenenbildung gemeinsam auf Pfarrverbandsebene anzubieten, um auch attraktive Veranstaltungen vor Ort durchführen zu können. Manche Ausschüsse können sinnvoll auf Pfarrverbandsebene gebildet werden, während andere sich zwar vor Ort konstituieren, aber dennoch regelmäßig austauschen sollten.
So gehen die Teilnehmer mit viel Elan in die kommenden Jahre hinein und haben viel Freude, Kreativität und das nötige Gespür für Gott und die Welt im Marschgepäck. Wie wichtig dabei auch immer das vertrauensvolle und mitunter schon freundschaftliche Miteinander ist, zeigte eine liebenswerte Erkenntnis am Ende der Klausur: „Andere Pfarreien haben auch nette Leute…“
Pfarrverband Feichten die Pfarreien Feichten an der Alz, Hart an der Alz, Heiligkreuz und Wald
