

Trotz des erstmals wieder guten Besuchs soll nach dem 50. Café International im Februar Schluss mit der monatlichen Veranstaltung sein. Dies beschlossen die Verantwortlichen Stefan Schirm (Kolping St. Andreas), Elisabeth Huber (Kolping Schwarzau), sowie Ernst Hartl und Ingrid Tatz (Kolping Heiligkreuz). Vor vier Jahren, als die ersten Flüchtlinge in Trostberg ankamen, wurde eine Möglichkeit gesucht, wie man Einheimische und Asylbewerber zusammenbringen könne. Ein Begegnungspunkt für Flüchtlinge, die im ganzen Stadtgebiet verstreut wohnten, sollte eingerichtet werden. Mit der Eröffnung des Café International ist dies auch bestens gelungen. Ein Kommen und Gehen herrschte, über 100 Personen besuchten den Treff jeweils am zweiten Samstag im Monat. Dabei haben die Kolpingsfamilien viel geboten, um den Flüchtlingen einen Einblick in bayrische Kultur und Brauchtum zu geben. Die Faschingsgarden, Stadtkapelle, Jugendblaskapelle, Trachtenverein, Trommler oder Stepptänzer zeigten, was sie können. Auch die Flüchtlinge selbst waren sehr engagiert um Esskultur, religiöse Riten, Musik und Tanz verständlich zu erklären. Ein wichtiger Anziehungspunkt war bisher auch immer die Öffnung der Kleiderkammer an diesem Samstagnachmittag.

Insgesamt war das Café International eine gute und wichtige Institution, auf die man uneingeschränkt stolz sein könne. „Jetzt ist es Zeit für einen guten Abschluss und neue Formen“, so Stefan Schirm. Wie dieses Angebot dann aussehen könne, müsse man noch weiter beraten, so Ernst Hartl.
Das vorletzte Café International wird am Samstag, 12. Januar um 15 Uhr stattfinden. Den krönenden Abschluss gibt es dann nach vier Jahren beim 50sten Café International um 15 Uhr. Bei beiden Veranstaltungen ist für ein besonderes Programm gesorgt, so dass dieses in guter Erinnerung bleibt.
(Text/Bilder: Limmer)
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