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Kreuzweg der Harter und Walder Senioren

Kreuzesspuren – dieses Thema war von Pfarrvikar Pater Nelson Parakkadath ausgewählt. Es waren 14 Fußspuren ausgelegt, zur „Stille“ je ein Opferlicht.
Worte zur Einleitung: Das Leben Jesu hat Spuren hinterlassen und Spuren hinterlassen Eindrücke, geben zu denken, fordern heraus, zeigen einen Weg. Wenn wir den Kreuzweg beten gehen wir auf den Spuren Jesu.
Zwei Betrachtungen, der 14 Kreuzwegstationen hier angeführt:
1. Station – Beurteilt – verurteilt
Wie stehe ich da? Wie denken die Leute über mich? Was bin ich wert? Aber auch: Wie denke ich über Menschen? Wie ernst nehme ich sie? Was sind sie mir wert? Schnell wird über Menschen geurteilt. Schnell werden sie verurteilt. Schnell machen Vorurteile die Runde. Auch Jesus erlebt dieses Schicksal. Er selbst hat nie jemanden verurteilt. Ihm ging es immer um die Wahrheit.
Wir beten für die Menschen, die verurteilt werden und für die Menschen, die Urteile fällen müssen und für alle, die unter Vorurteilen leiden.
3. Station – Zusammengebrochen
Vieles hat sich im Laufe des Lebens angesammelt, das Leben ist auch nicht nur die reine Freude. Vieles schleppen wir mit uns herum: Unaufgearbeitetes, nicht ausgesprochenes, nicht bereinigtes, ungewisses. Ängste, Bedenken, Probleme machen das Leben schwer. Jesus hat allen, die unter ihren Lasten stöhnen, angeboten, damit zu ihm zu kommen (Mt 11,28). Er weiß aber auch, dass er selbst eine große Last tragen muss (Mt 20,22), die ihn bis an seine Grenzen herausfordert. Er entzieht sich dieser Herausforderung nicht und bringt sie zu einem Ende.
Wir beten für alle, die Sorgen und Probleme mit sich herumschleppen:
Jesus, du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben. – Erbarme dich über uns und die ganze Welt.
„Oh Haupt voll Blut und Wunden“ dieses Lied wählten wir als Begleitung zu den Texten der Stationen.
Die 14 meditativen Texte der Stationen waren für uns Gläubige ein Weg nach innen, um Ostern erleben zu können.
Ein gesellschaftlicher Teil des Nachmittags, bei Kaffee und nicht üppigen Kuchen, war eingeplant. Unterdessen überraschten die beiden Seniorenteams die Besucher mit bunten Primelstöckchen, ein „Frühlingsgruß“ und zugleich ein „Dankeschön“, für die rege Teilnahme an den Veranstaltungen.
(Text/Bilder: S. Fuchs)

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