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Ministranten backen Allerseelenzöpfe

70 Allerseelenzöpfe haben die Ministranten in der Schulküche gebacken und sie an Allerheiligen an die Gottesdienstbesucher verteilt. Damit lassen sie den alten Brauch wieder aufleben. Der Volksglaube besagt dass die Verstorbenen in der Nacht von Allerheiligen auf Allerseelen vom Fegefeuer auf die Erde hinabsteigen und sich dabei bei einer Brotzeit erholen müssen. Der Allerheiligenzopf wurde lange Zeit im Gebiet von Österreich bis Bayern von den Firm- oder Taufpaten zu Allerheiligen an die Patenkinder verschenkt. Dies bedeutete ein außergewöhnliches Geschenk in Zeiten des Sparens und der Entbehrungen. Weiterhin wird berichtet, dass der Brauch seine Wurzeln in den antiken Trauerkulturen habe, als man sich die geflochtenen Haare abschnitt um seine Trauer kund zu tun. Welche der vielen Auslegungen man nun annimmt ist jedem selbst überlassen. Die Allerseelenzöpfe in Feichten waren auf alle Fälle schnell vergriffen und die Spendenkasse der Romwallfahrer mit 350 Euro weiter aufgestockt.

(Text/Bilder: Limmer)

 

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