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Faschingsball der Frauen

Wieder einmal ist es der Vorstandschaft des Frauenbundes Feichten gelungen, einen Weiberfasching auf die Beine zu stellen, der allen Spaß und Freude macht. Dieser Fasching ist auch eine erste Testphase für die Kostüme, die man auch im Feichtner Faschingszug sehen wird. Herrschaftlich und herzig ging es zu. Verschiedene Frauengruppen überlegen lange, wie sie auftreten können und beweisen dabei immer viel Einfallsreichtum und Kreativität. Die Damen sitzen teils sehr lange an ihren Outfits um ihnen den nötigen Schliff zu verleihen. Ist die Faschingsklamotte dann fertig, geht es ans Schmincken, so dass die einzelnen Personen nur noch schwerlich erkannt werden können. So hatten sich „die Rattenscharfen“ in Schale geworfen, lange genäht und geklebt, so dass sie als Herzdamen, bekannt aus „Alice im Wunderland“ auftreten konnten. Ebenso viel Mühe legten die n die „Dingsdahare“ an den Tag, die im letzten Jahr noch als Clochards die Bühne betraten, in diesem Jahr jedoch als hochherrschaftliche Prinzessinnen das Tanzparkett bevölkerten. Die Mutterkindgruppe hatten ihre Sprößlinge in die Obhut der Ehemänner gegeben, so dass der Abend ausgelassen im Pfauenkostüm gefeiert werden konnte.

Eine besondere Schau sind immer die Auftritte, die den Abend kurzweilig werden lassen. Das ganze Jahr üben die Mädels von der Tanzgruppe Feichten unter der Leitung von Marion Schwoshuber um ihre schwungvolle Choreografie zu präsentieren. Übersät mit blutenden Verletzungen, starrem Blick und aufgerissenen Hosen betraten die „Kiah Royal“ die Bühne und waren gar nicht so royal wie der Name verspricht. Umso gelungener war jedoch ihre Choreografie zu Michael Jacksons „Thriller“ der mit einer gehörigen Portion Nebel und Schwarzlicht untermalt wurde. Die 26 Mädels der Heiligkreuzer Jugendtanzgruppe waren mit ihrem akrobatischen Showprogramm zu Gast wie die Ladyformation „Out of control“des RRC Boogie Garching mit ihrer furiosen Darbietung. Auf ungewöhnliche Weise bewegten sich die Damen vom Frauenbund. Wenig Aufwand und großer Effekt, gehüllt in orange, lila und grüne Säcke waren trotzdem Garanten für die gekonnte Darbietung. Wer während des Abends keinen Platz auf der Tanzfläche fand, übte sich im Sitztanz, dem einfachen Schunkeln. Für die Musik war DJ Seppi zuständig, der als einziger das Privileg hatte, auf dem Weiberfasching anwesend zu sein.

(Text/Bilder: Limmer)

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